AUFSTELLUNGSARBEIT

«Wenn man ins Wasser kommt, lernt man schwimmen.»

Johann Wolfgang von Goete

Seminare: Aufstellungsarbeit

EMfit-Qualitätslabel in Achtsamkeitstrainig, Stressbewältigung, Stressbewältigung durch Achtsamkeit MBSR
EMfit-Nummer: 202323 / ZSR-Nummer: A287089

Datum Thema Ort
24.10.2026
Sa 9.00-17.00
Aufstellungstag 
Wo Stille auf Klarheit trifft
pavillon goldau, Goldau Anmeldung/Preis
Datum
9.00-17.00
Weitere Tage oder Halbtage auf Anfrage
Aufstellungsarbeit
pavillon goldau, Goldau Anfrage

 

Das Leben zeigt, was uns bewegt

Das Leben ist geprägt von verschiedenen Phasen. Die körperliche Entwicklung und Veränderung im Laufe des Lebens erleben wir alle auf unsere eigene Art und Weise. Die körperlichen Veränderungen sind im aussen sichtbar und so können wir diese auch gut nachvollziehen. Nicht nur körperlich sind wir dem Wandel und dem Zyklus des Lebens ausgesetzt,  genauso geschieht unser geistig-seelisches Wachstum aus der inneren Bewegung des Lebens heraus. Die Reifung passiert durch das Erkennen, was im Moment gerade ist. Dieses Wissen über die stete Veränderung im Leben ist eine Erkenntnis, die bereits in alten buddhistischen Schriften beschrieben wird. Dieser Wandlungsprozess beschreibt vier Phasen:

  • Erkennen: Licht im Dunkeln, Hohe Bereitschaft zu sehen
  • Zustimmen: nichts Tun, mit Achtung und Respekt der Schwierigkeit, dem Leid begegnen
  • Erforschen: Achtsame Wahrnehmung von Körperempfindungen, Gefühle, Gedanken
  • Nicht Identifizieren und nächste Schritte entstehen lassen
Aufstellungsarbeit

Die Aufstellungsarbeit bietet hierzu eine wunderbare Methode, auf das zu schauen, was ist, ohne sich damit zu identifizieren. Dabei ist die bewusste achtsame Zuwendung zu mir selbst zentral. So können innere Bewegungen in Form von Körperempfindungen, Gefühle, Gedanken wahrgenommen werden und etwas Neues kann entstehen. Es ist ein neuer Blick auf das was war oder ist. Dieses neue Sehen ist heilsam. Es wirkt auf den Körper und die Seele.

Das Wissen und die Erfahrungen aus der Gestalttherapie, der systemischen Therapie, den sieben Bewusstseinsstufen von Wilfried Nelles, die Arbeit von Bert Hellinger (Familienstellen) und die Achtsamkeit haben meine Form der Aufstellungsarbeit im Wesentlichen geprägt.  Im Grunde zeigt die Erfahrung und mittlerweile auch die Wissenschaft, das wir alle miteinander verbunden sind und aufeinander wirken.

Die sieben Bewusstseinsstufen

Wilfried Nelles hat die verschiedenen Lebensstufen des Bewusstseins erforscht und benannt. Daraus hat er den Lebensintegrationsprozess (LIP) entwickelt, welcher innere Dynamiken und Muster sowohl beim Indivdiuum, in Unternehmen und Instiutionen sowie kollektiv sichtbar macht. Eine phänomenlogische Form der Aufstellungsarbeit mit Bodenankern. Dieser Prozess lädt ein, auf die eigenen Lebensphasen zu schauen und damit in Frieden zu kommen. Es geht darum zu sehen, was heute noch aus dieser Phase relevant für den jetzigen Moment ist und zu erkennen, das vieles, was uns unruhig und unzufrieden macht, eine Geschichte ist, die wir uns erzählen.

"Die Wirklichkeit ist immer freundlicher als die Geschichte, die wir darüber erzählen." Byron Katie

Arbeitsweise

Es geht darum, mit einer grossen Offenheit und Bereitschaft zu schauen, was war. Wir können nicht ändern, was geschehen ist. Was wir heute können, ist, eine "erwachsene" Perspektive einnehmen und schauen, was da war und mich von dem berühren lassen. Der Fokus ist dabei auf den Ressourcen (Salutogenese), welche wir durch schwierige, manchmal auch lebensbedrohliche, Situationen entwickelt haben. Das Leben hat uns diese Herausforderungen und Aufgaben gestellt, und wir haben auf unsere ganz persönliche Art und Weise bewältigt.  Es gibt nicht weiteres zu Tun als zu Sehen und das was wir sehen, ganz in unser Herz einzulassen.

Phänomenologische Aufstellungen: Prozessarbeit im inneren und äusseren Raum

In dieser Form der Aufstellungsarbeit richten wir den Blick auf das, was sich im Moment zeigt: Verbindungen, Gefühle, körperliche Sympome oder Reaktionen, Stimmung, Haltungen usw. Indem diese Phänomene benannt, gespürt oder einfach gesehen werden, entfaltet sich der Prozess auf natürliche Weise, aus der Stille heraus, ohne Eingreifen, ohne Lösungsdruck.

In der praktischen Arbeit wird die Stellvertreter-Methode (Aufstellungsarbeit) benutzt, welche ihren Ursprung im Familienstellen nach Bert Hellinger hat. Hier werden die inneren Bewegungen der Seele, alte Muster und Glaubenssätze ganzheitlich erfahren. Durch diese innere Zuwendung können "alte Wunden" heilen und Neues kann entstehen.

In einem ersten Schritt eröffnet die Erfahrung in einer eigenen Aufstellung oder als Stellvertrertin in einer Aufstellung eine komplett neue Perspektive. Im Unterschied zu gängigen systemischen Aufstellungen liegt der Fokus nicht auf einer Lösung. Die Aufmerksamkeit ist bei der Klientin - beim Klienten. Sich selbst zu sehen und sich "ganz" anzunehmen, ist sehr nährend, heilsam und erkenntnisreich. Im Körper und Geist kann sich etwas entspannen, was unseren gesamten Organismus wirkt.

Diese Form der Aufstellungsarbeit wende ich in verschiedenen Settings an:

Einzel- und Paarberatung: Aufstellungen mit Figuren oder in der Stellvertretung, oft kombiniert mit gestalttherapeutischen Elementen
Seminare/Gruppen: Aufstellungsarbeit mit StellvertreterInnen

Termine offene Aufstellungstage finden Sie oben aufgeführt.

Unternehmensberatung: Organsisationsaufstellungen: auf Wunsch mit erfahrenen StellvertreterInnen

Buchempfehlungen zu meiner Arbeit:
"Die Welt, in der wir leben." / Wilfried Nelles /innenwelt Verlag
"Auch wenn es mich das Leben kostet" / Stephan Hausner /Carl-Auer Verlag
"Dieser Schmerz ist nicht meiner" / Mark Wollynn / KöseL Verlag
"Seelenkinder, und wie sie in ihrer Familie wirken" / Sereina Heim / Kösel Verlag

 

 

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